Aktuelle Nachrichten

TXL zieht aus - Schumacher Quartier und die (Vereins-) Sportnutzung

Am 28.03.19 gaben - in der 23. öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, -entwicklung, Denkmalschutz, Umwelt und Natur der BVV Reinickendorf - Herr Dr. Bouteiller und Herr Nowotny (Tegel Projekt GmbH) eine Vorstellung über den Stand der Planungen für das Gelände des TXL.

Hendrik Melz war für den BSB Reinickendorf als Gast anwesend und erkundigte sich nach den Sportflächen für den Vereinssport im neuen Schumacher Quartier.

Vorneweg... ein kleiner Film aus dem Netz (Stand Ende 2018)

VIDEO: Neuer Wohnraum für Berlin im Schumacher Quartier"

Herr Dr. Bouteiller und Nowotny (Tegel Projekt GmbH) stellten das Projekt mit den aktuellen Daten den Fraktionen des Ausschusses vor. "Die Sportflächen und Spielplätze wurden großzügig bei der Entwicklungsplanung mitgedacht", so Herr Herr Dr. Bouteiller. Auf den gerenderten Grafiken waren grüne Flächen zur Erholung eingezeichnet, Radschnellwege, Wasserzugänge zum Flughafensee und die Anbindung der neuen "Smart-City" an die Naturschutzgebiete um das Flughafengelände.

Details für über die Zukunft der Sportstätte Uranusweg machte der Bezirksbürgermeister Frank Balzer. Er schloss eine Bebauung des Standortes aus und versicherte, sich für den Standort im Abgeordnetenhaus einzusetzen. Die Planungen gehen derweil von einer Verlegung der Sportfläche nach TXL Nord (zur Zeit militärischer Teil) aus.

Auf Nachfrage, wo die neuen 10.000 Bewohner des Quartiers Sport treiben können, gab es nur die Auskunft, dass Sportstätten mit errichtet werden sollen. Es wird eine Möglichkeit geben, eine Fläche für ein drittes Schwimmbad im Bezirk frei zu halten. Dieses könnte dann später realisiert werden.

Auf auf die Frage, ob das Entwicklungsbüro mit der integrierten Entwicklungsplanung im Bezirk sich ausgetauscht hat, mussten die Planer den Staffelstab fragend an Hr. Helmuth-Paland (Fachbereichsleiter Stadtplanung und Denkmalschutz) weiterreichen. Dieser wusste zwar von dem Projektstart in Reinickendorf, konnte jedoch keine Auskünfte dazu geben.

Unterm Strich bleibt ein kurzes Fazit zum jetzigen Projektstand. Leider muss man als Reinickendorfer Vereinssportler enttäuscht sein. Die neue Sportfläche auf dem nördlichen TXL Gelände, wird nur als Neulösung für die Bebauung der Sportanlage Uranusweg errichtet. Diese Fläche ist jetzt schon durch die Anwohner aus Reinickendorf West voll ausgelastet. Das kann also nicht die Lösung für neue 10.000 Anwohner sein!

Weitere Flächen waren im Quartiersplan für den Vereinsssport nicht ersichtlich. Informelle Sportler kommen sicherlich auf Ihre Kosten.... Breite Radschnellwege, Kletterparks am Tower, viele Kinderspielplätze und Naturflächen zur Erholung und Joggen, Zugänge in die Naturschutzgebiete, Swinggolfanlage, Tischtennisplatten und vieles mehr.

Zudem muss man kritisch die Teilhabe der Reinickendorfer Sportler sehen. Die Institutionen haben bisher ihr eigenens Süppchen gekocht und müssen dringend miteinander "reden". Auf der einen Seite entwickelt der Bezirk bei der integrierten Sportentwicklungsplanung Konzepte für die nächsten Jahrzehnte, wird aber bei der Neuplanung des TXL Geländes nicht mit einbezogen.

Wir sehen viel Potenzial für die Entwicklung der Reinickendorfer Vereinslandschaft, auch bei der Entwicklung eines etwa 5 ha großen Geländes. Der Bezirkssportbund wird weiter dran bleiben und über Fortschritte berichten.

www.tegelprojekt.de

www.berlintxl.de

www.schumacher-quartier.de

Bilder: © Tegel Projekt GmbH/ Seyfried

LSB Diskussionsreihe zum Thema "Sportinfrastruktur"

Wege aus dem drohenden Sportstättenkollaps

LSB Diskussionsreihe „Sport, Vereine, Zukunft: Berlin" fand am 25.03. in der Sportschule statt. Hendrik Melz und Elke Duda nahmen an der Veranstaltung für den Bezirkssportbund Reinickendorf teil. Elke leitete die Arbeitsgruppe 3 "Alternative Sporträume in der wachsenden Stadt".

Fußballplätze auf den Dächern von Supermärkten, Skaterbahnen unter Autobahnbrücken oder Doppelstocksporthallen – ist das die Lösung, um den drohenden Kollaps der Berliner Sportinfrastruktur zu vermeiden? Nach bisher zwei erfolgreichen Veranstaltungen setzte der Landessportbund Berlin am 25. März 2019 seine Diskussionsreihe „Sport, Vereine, Zukunft: Berlin“ fort. Dieses Mal standen die „Sportflächen in der wachsenden Stadt” im Fokus. Karin Schwarz-Viechtbauer, Geschäftsführerin des Österreichischen Instituts für Schul- und Sportstättenbau, erläuterte anhand von Beispielen, welche Strategien eine wachsende europäische Metropole entwickeln kann, um genug Raum für Sport und Bewegung für alle zu schaffen. Ziel müsse es sein, mit einer Anlage möglichst viele Nutzer zu erreichen, z. B. indem Teile von Sportanlagen stärker als bisher geöffnet würden oder der öffentliche Raum vermehrt als Sport- und Bewegungsraum begriffen werde. Man müsse Sport als identitätsstiftende Infrastruktur begreifen. Ein Beispiel: Die Sport- und Freizeitmeile Krems, die wenige Tage zuvor auf einer Zukunftskonferenz öffentlich vorgestellt wurde. Die niederösterreichische Stadt und ihre Bewohner sollten näher an die Donau gebracht werden. Geplant seien 19 Stationen, mit Kletterwand, Sport- und Schwimmhalle, Motorikpark, Trampolins und einen Skaterpark. Ein Modell auch für Berlin?

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Kinderschutzlehrgänge in Reinickendorf erfolgreich durchgeführt

Der Bezirkssportbund hatte am 20. und 21.03. Kinderschutzdozenten des LSB Berlin nach Reinickendorf geholt, um die Vereine dezentral - ohne lange Anfahrtswege - auf den neusten Stand in Sachen Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt gegen Kindern zu brngen.

Am ersten Lehrgangstag leitet Knut Gründer (Geschäftsführer Wildfang e.V. und Dozent im Kinderschutz beim Landessportbund Berlin) die Reinickendorfer Trainer duch das Seminar und sensibilisierte die Personen, die quasi vor Ort mit Kindern zu tun haben.

Es wurden wichtige Grundlagenkenntnisse der sexualisierten Gewalt (Zahlen, Fakten) vermittelt und die Anzeichen oder Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdung erläutert. Knut Gründer stellte transparent die möglichen Täterstategien vor und gab Tipps, wie sich Trainer/Übungsleiter selbst schützen können. Die Themen Digitalisierung (Umgang mit Whatsappgruppen) und Aufsichtspflicht bei Camps- und Trainingslagerfahrten wurde mit den Teilnehmern diskutiert.

Am zweiten Lehrgangstag waren die Vorstände und Abteilungsleitungen eingeladen. Knut Gründer wurde durch die Beauftragte für Kinderschutz und Prävention sexualisierter Gewalt im Sport, Fr. Meral Molkenthin unterstützt. Thematisch gab es einen Abriss der Definitionen und eine Fragen-/Antwortenrunde. Themen waren u.a. der Stellenwert der Führungszeugnisse und deren Umgang, Verhalten in öffentlichen Bädern (z.B. Duschräume), sowie der Eigenschutz der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Sportvereinen. Ausserdem wurden Mindeststandards zur Prävention und die notwendigen Strukturen anhand von 7 Punkten erörtert.

Insgesamt nahmen 36 Trainer/Betreuer und Vorstande/Abteilungsleiter an dem Seminar teil. Eine Weiterführung der Inhalte, auch vereinsspezifisch und/oder individuell, bietet Meral Molkentihin gerne den Vereinen und Verbänden an.

Alle Reinickendorfer Vereine sind angehalten zum Kinderschutzteam des Jugendamt Reinickendorf kontakt für einen guten Austausch herzustellen.

Wir bedanken und für das rege Interesse bei den Reinickendorfer Sportvereinen und beim Landessportbund Berlin für die Entsendung Ihrer Dozenten.

BSB Reinickendorf und AMAZON-Smile

Liebe Mitglieder und Unterstützer des Bezirkssportbundes Reinickendorf,

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Was ist AmazonSmile? AmazonSmile ist eine einfache Möglichkeit für Kunden, mit jedem Einkauf eine soziale Organisation ihrer Wahl zu unterstützen, ohne dass dafür Kosten anfallen. Kunden erfahren auf der neuen Website das identische Shopping-Erlebnis, das sie von www.amazon.de kennen und profitieren von den gleichen niedrigen Preisen, derselben Auswahl und den bequemen Einkaufsmöglichkeiten. Der Unterschied besteht darin, dass Amazon bei einem Kundeneinkauf auf smile.amazon.de (smile.amazon.de) 0,5 % des Preises qualifizierter Käufe an eine vom Kunden gewählte soziale Organisation weitergibt.

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LSB-Diskussionsreihe „Sport, Vereine, Zukunft: Berlin“ +++ Sportflächen in der wachsenden Stadt

Sportvereine und -verbände stehen vor Veränderungen und kämpfen teilweise mit existenziellen Problemen. Nun geht es darum, gemeinsam Lösungswege zu entwickeln. Nach bisher zwei erfolgreichen Veranstaltungen, an denen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Sportvereine und -verbände teilnahmen, setzt der LSB die Diskussionsreihe „Sport, Vereine, Zukunft: Berlin“ fort.

„Sportflächen in der wachsenden Stadt“

im Rahmen der Diskussionsreihe „Sport, Vereine, Zukunft: Berlin“

am 25. März 2019, 18-21 Uhr

Gerhard-Schlegel-Sportschule des Landessportbunds Berlin Priesterweg 4, 10829 Berlin

Karin Schwarz-Viechtbauer (Österreichisches Institut für Schul- und Sportstättenbau) erläutert anhand von Beispielen, welche Strategien eine wachsende europäische Metropole entwickeln kann, um genug Raum für Sport und Bewegung für alle zu schaffen. Anschließend werden sich vier Arbeitsgruppen unterschiedlichen Aspekten dieses Themas widmen. Die Ergebnisse der Workshops werden am Ende der Veranstaltung u.a. gemeinsam mit Vertreter/-innen des Berliner Senats diskutiert.

Anmeldung: http://lsb-berlin.net/angebote/sportschule/sportvereinsverstaendnis/anmeldung/

Die Veranstaltung ist anerkannt als Fortbildung für Vereinsmanager/-innen mit 4 LE von der Sportschule des LSB Berlin.

1. Steuergruppensitzung zur bezirklichen Sportentwicklungsplanung

Am 14.03. fand im Rathaus Reinickendorf die erste Steuergruppensitzung für die bezirkliche Sportentwicklungsplanung in Reinickendorf statt. Reinickendorf ist einer von 6 Bezirken, die im Jahr 2019 dieses Projekt durchführen.

Elke Duda und Hendrik Melz waren für den BSB Reinickendorf bei der Sitzung anwesend.

Herr Prof. Dr. Barsuhn und sein Team des Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO)an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam stellten die integrierte Sportentwicklungsplanung den verschiedenen Reinickendorfer Interessenvertretern vor.

Die verschiedenen Vertreter (Sportamt, Straßen- und Grünflächenamt, Stadtentwicklung, usw.) und der Bezirksstadtrat für Sport Tobias Dollase nahmen an einem "Sportentwicklungs-Café" teil, um die entwicklungsfähige Sportstandorte zu lokalisieren. In weiteren Schritten findet unter Einbezug der Nutzergruppen eine vertiefte Analyse statt.

Quelle: https://www.inspo-sportentwicklungsplanung.de/sportentwicklungsplan-fuer-den-berliner-stadtbezirk-reinickendorf/

Mit der Erstellung eines integrierten Sportentwicklungsplans geht der Bezirk Reinickendorf die Herausforderungen der steigenden Bedarfe im Schul-, Vereins- und individuellen Sport an. Das Institut für kommunale Sportentwicklung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam der Europäischen Sportakademie Land Brandenburg erstellt im kooperativen Verfahren mit Verwaltung, Politik sowie Bürgerinnen und Bürgern bedarfsgerechte Handlungsempfehlungen mit einem Planungshorizont bis zum Jahr 2030. Für die Erstellung ist eine ausführliche Erhebung und Analyse des Bezirks nötig. Die gedeckten und ungedeckten Anlagen wurden in Form eines Sportstättenkatasters durch das INSPO erhoben und ausgewertet. Der Bauzustand und die Barrierefreiheit der Anlagen sind einer Datenbank hinterlegt. Diese dient als Grundlage für die Bestands-Bedarfs-Bilanzierung. Wesentliche Ziele der Sportentwicklungsplanung im Bezirk Reinickendorf sind die qualitative und quantitative Verbesserung der Flächenangebote sowie die Identifikation besonders entwicklungsfähiger Grün- und Verkehrsflächen.

Fachliche Sportstättenkataster – Berliner Bezirke erheben den Bestand aller Sportanlagen

Die Berliner Bezirke stehen vor der Herausforderung, sportliche Angebots- und Infrastrukturen langfristig und bedarfsgerecht zu planen. Um Fehlinvestitionen zu vermeiden wird das Ziel einer integrierten Sportentwicklungsplanung mit dem Planungshorizont bis zum Jahr 2035 verfolgt. Als Grundlage der Planung ist eine Bestandsaufnahme in Form von Begehungen der gedeckten und ungedeckten Sportanlagen notwendig. Es werden u.a. die Maße, die Beläge und die Erreichbarkeit aufgenommen. Abschließend werden die Sportanlagen hinsichtlich ihres Bauzustandes und ihrer Barrierefreiheit bewertet. Alle Daten werden in eine Datenbank eingepflegt und stehen als Grundlage für die integrierte Sportentwicklungsplanung zur Verfügung.

Die Stadtplaner und Ingenieure des Instituts für kommunale Sportentwicklungsplanung erstellen und analysieren den Bestand aller Sportanlagen in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Tempelhof-Schöneberg, Reinickendorf und Pankow. Das Präsidium des Bezirkssportbundes beteiligt sich an Gesprächen mit dem Sportamt Reinickendorf und dem Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO)an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam der Europäischen Sportakademie Land Brandenburg.

Wir möchten als Bezirkssportbund das Projekt beggleiten und im Ausschuss für Reinickendorf verteten sein. Die Gespräche werden ab 07.03.10 im Bezirk geführt, ehe es am 14.03.19 zu einer konstituierenden Sitzung eines Ausschusses kommt.